Blamieren oder noch mehr blamieren

Blamieren oder noch mehr blamieren ist ein Showabend, den wir einige Male auf der AJC-Jungscharfreizeit gespielt haben. Das heißt, Mitarbeiter sind auf der Bühne, Teilnehmer im Publikum. Zum Beispiel nach einer anstrengenden Wanderung können sich die Teilnehmer etwas erholen. Für diesen Abend braucht ihr einige Mitarbeiter, die nichts dagegen haben sich „zum Affen zu machen“. Gut ist es wenn sie ein bisschen schauspielerisches Talent haben und spontan sind. Der Moderator weiß was geplant ist, alle anderen nicht.
Natürlich könnt ihr die Spiele auch mit Teilnehmern machen.

Klogang

Das Spiel eignet sich sehr gut als Einstieg. Auf der Bühne steht ein Stuhl auf dem die Mitarbeiter verschiedene Dinge vorführen sollen. Jeder bekommt im Vorfeld etwas anderes gesagt, das die Teilnehmer angeblich raten sollen. Zum Beispiel, sollen sie auf dem Stuhl zeigen, wie sie in der Achterbahn fahren, auf einem Pferd reiten, einen Gruselfilm anschauen, mit dem Motorrad durchs Gelände fahren oder im Cockpit eines Formel1 Autos sitzen.
Wichtig ist, dass die Mitarbeiter die Erklärung für die Teilnehmer nicht mitbekommen.
Dann werden die Teilnehmer begrüßt und ihnen wird der Abend erklärt. Zum Einstieg zeigen ihnen die Mitarbeiter (angeblich), wie sie sich auf der Toilette verhalten. Dann werden diese nacheinander für ihre Vorführung auf die Bühne geholt.

Pantomime extrem

Die Mitarbeiter müssen auf der Bühne Begriffe erraten, die alle Teilnehmer pantomimisch vorspielen. Dazu wird hinter den Mitarbeitern der Begriff auf einer Leinwand der Begriff gezeigt, bzw ein Schild mit dem Begriff hoch gehalten. Die Teilnehmer dürfen dabei natürlich nichts sagen.

Impro-Präsentation

Die Mitarbeiter müssen einen improvisierten Vortrag zu einem bestimmten Thema halten. Im Hintergrund läuft auf der Leinwand eine Präsentation mit Bildern, die nicht unbedingt zum Thema passen.

Korken vertikal

Die Mitarbeiter müssen den Teilnehmern Begriffe erklären. Dabei müssen sie einen Weinkorken hochkant zwischen den Zähnen halten. Lustig ist auch die Variante, in der die Mitarbeiter mit Korken „Ich packe meinen Koffer“ spielen

Partnerwechsel

Zwei oder drei Mitarbeiter spielen auf der Bühne ein improvisiertes Theaterstück. Nach einer kurzen Zeit wird einer der Schauspieler durch einen anderen ersetzt, der die Rolle übernimmt. Der Moderator kann den Schauspielern vor dem Auswechseln Anweisungen geben, die ihre Mitspieler nicht kennen
Eher für geübte Schauspieler oder Theatersportler geeignet.

Fremde Arme

Je zwei Mitarbeiter stehen hintereinander. Der Hintere greift mit seinen Armen um den Vorderen und muss ihn mit Joghurt füttern, schminken, mit Rasierschaum einreiben oder ähnliches.

Skulpur

Alle Mitarbeiter bis auf zwei verlassen den Raum und dürfen nichts von dem Vorgehen auf der Bühne mitbekommen. Die zwei Mitarbeiter sitzen auf einer Bank oder zwei Stühlen nebeneinander. Der Moderator erklärt, dass die beiden eine Statue sind, und sich nicht von sich aus bewegen dürfen. Dann kommt der erste Mitarbeiter auf die Bühne. Der Moderator erklärt ihm, dass er ein Bildhauer ist, der eine Liebesskulptur entwerfen soll. Er darf an dem Liebespaar auf der Bank eine Veränderung vornehmen. Sobald er damit fertig ist, offenbart ihm der Moderator, dass er mit einer Person im Kunstwerk die Plätze tauschen muss. Der Mitarbeiter, der das Kunstwerk verlassen hat, verlässt die Bühne. dafür kommt der nächste Künstler, der wiederum eine Veränderung vornehmen soll und dann die Position einer der Verliebten einnimmt.

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Kennst Du noch Spiele, die zu einem derartigen Showabend passen? Mail sie an die Jungscharwerkstatt.

Ein Gedanke zu „Blamieren oder noch mehr blamieren

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