Zeltlagerpraxis: Tag 0 – Der Aufbau

Bevor die Freizeit beginnen kann, muss noch einiges auf dem Zeltplatz vorbereitet werden. Deshalb reist der Großteil der Mitarbeiter schon vor den Teilnehmern an.

Zelte

Ein wichtiger Teil ist der Aufbau der Zelte. Da ein 10-Personen Zelt etwa 1000 Euro kostet und unsachgemäßer Umgang die Lebensdauer deutlich verkürzt werden die Zelte nicht von den Teilnehmern aufgestellt sondern im Vorfeld von den Mitarbeitern. Ein Aufstellteam besteht aus 4 bis 5 Personen. Dabei ist mindestens eine, die Erfahrung mit dem Aufbau der Zelte hat und die das Kommando übernimmt.
Anschließend kommen noch die Schaumstoffmatten in die Zelte, damit die Teilnehmer einen weichen Untergrund zum Schlafen haben. Unsere Standard-Zelte sind Yukatan. Eine Stange in der Mitte und seitlich mehrfach abgespannt bieten sie Platz für bis zu 10 Teilnehmern incl. Gepäck

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Zeltlagerpraxis: Teams

Für ein Zeltlager braucht man einige Mitarbeiter. Damit nicht jeder bei allem dabei sein muss, ist es empfehlenswert verschiedene Teams zu bilden. Je nach den Begabungen und Einsatzbereitschaft. Die hier vorgestellten Teams sind Erfahrungen von der AJC-Jungscharfreizeit und haben sich jahrzehntelang bewährt.

Die Reihenfolge in der ich sie aufzähle hat übrigens nichts damit zu tun, wie wichtig ein Team ist.

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Zeltlagerpraxis: Tagesablauf

Ich überlege, ob ich komplette AJC-Jungscharfreizeit-Programme aus den vergangenen Jahren veröffentliche. Bibelarbeiten mit Zielgedanken, dazu passende Programmpunkte und so weiter. Es ist aber ein großer Aufwand, das alles zusammen zu stellen.

Quasi als Test, ob da Interesse besteht gibt es im Vorfeld ein paar weniger aufwändige Beiträge. Wie zum Beispiel den Tagesablauf .

Die AJC-Jungscharfreizeit gibt es seit den 1970er Jahren und es wurde immer wieder ein bisschen am Tagesablauf getauscht, im Großen und Ganzen war er aber – soweit ich mich erinnern kann – gleich.

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Zeltlagerpraxis: Abkürzungen

In den Beiträgen zur Zeltlagerpraxis werden immer wieder verschiedene Abkürzungen vorkommen. Hier mal einige Erklärungen. Sollte ich etwas vergessen haben, meldet euch.

  • AJC: Aktive Junge Christen
  • BA: Bibelarbeit
  • BaMa: Bastelmaterial. Sowohl als Überbegriff für das Material und Werkzeug als auch der Ort wo es aufbewahrt wird
  • FMA: Freie Mitarbeiter. Früher TFA
  • GS: Gemeinsame Stunde
  • HV: Hauptverantwortlicher
  • MA: Mitarbeiter
  • PuMa: Putzmaterial. Beinhaltet Besen, Schrubber, Gummiabzieher, Lappen die für Boden, Toiletten, Duschen und Tische unterschiedlich markiert sind und Putzchemikalien.
  • TFA: Nicht mehr zeitgemäser Begriff „Tussi für alles“. Heißt jetzt FMA
  • TL: Tagesleiter
  • TN: Teilnehmer

… wird ständig erweitert…

Survivalnachmittag

Auf der Freizeit 2018 gab es einen Survival-Nachmittag

Dieser Nachmittag wurde entwickelt von Elena Schl., Lisa, Uli G. und mir

Auf dem gesamten Zeltplatz waren Stationen verteilt, die die Teilnehmer in Zeltgruppen erledigen konnten. Da er zwischen einigen Action-Programmpunkten lag, war es den Gruppen freigestellt, ob sie alle Aufgaben machen oder nur einen Teil. Aber alle waren sehr motiviert.
Da wir einige Stationen mit Feuer in Verbindung mit einem extrem trockenen Sommer hatten, war der Programmpunkt anders als geplant nicht im Wald, sondern auf dem Zeltplatz.

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Spiele im Bus

Zeltlager sind ja meistens eine tolle Sache. Wenn nur die Busfahrt nicht so lang wäre. Deshalb gibt es kurz vor der ersten Sommerpause Spiele, mit denen man Busfahrten kurzweiliger machen kann

Ich sehe was, das du nicht siehst

Ein Teilnehmer beginnt indem er sich einen Gegenstand im Bus oder auf der Straße aussucht. Er sagt: „Ich sehe was, das du nicht siehst. Und das ist …“ und die Farbe oder auch eine andere Eigenschaft des Gegenstandes. Weiterlesen

Siebdruck

Auf vielen Zeltlagern wird von jedem Teilnehmer ein T-Shirt mit dem Motto oder dem Logo der Freizeit bemalt. Oft werden Stempel gebastelt oder Schablonen und das Ergebnis ist nicht so prickelnd.

Vor einigen Jahren bin ich auf Siebdruck gestoßen. Ich dachte immer, eine professionelle Drucktechnik ist unbezahlbar. Aber wenn man selber ein bisschen bastelt und improvisiert, hält sich das finanziell in Grenzen. Mit einem Einsteigerset, (wie immer gilt: kauft wo ihr wollt) das ich für rund 100 Euro  gekauft habe, konnte ich einen schon bespannten Siebdruckrahmen  mit der lichtempfindlichen Emulsion beschichten, mit einem Baustrahler im abgedunkelten Bad belichten und mit Hilfe der Siebklammern einen ersten, einfachen Siebdrucktisch basteln. Und letztendlich mit der mitgelieferten Farbe und der Rakel die ersten T-Shirts bedrucken.

Der zweite Drucktisch hat gefederte Scharniere

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