Wie jedes Jahr gab es auch auf der AJC-Jungscharfreizeit 2025 ein Geländespiel. Dieses mal mussten die Teilis Hütten bauen und hübsch dekorieren. Die vorbereitenden MA haben sich Gedanken gemacht, wie auch langsamere und erschöpfte Teilis nach ein paar Tagen Zeltlager ihren Teil zum Sieg beitragen können. Die Lösung war „Sammler und Jäger Arbeitsteilung“. Und das hat wunderbar funktioniert.
Outdoor-Aktionen dürfen Spaß machen – aber Sicherheit hat Vorrang. Ich kann euch Tipps geben, aber im Zweifelsfall seid ihr für eure Teilis verantwortlich. Ihr kennt sie und könnt sie hoffentlich einschätzen. Lest am Besten zum Einstieg den Beitrag Outdoor: Basics
OK. Orientierung ist in der Praxis nicht unbedingt meinen Stärke. Wobei ich das im Alltag meistens ganz gut vertuschen kann. Aber da gab es mal diese eine Wanderung… Naja, reden wir nicht drüber.
Sich orientieren können ist eine der wichtigsten Outdoor-Fähigkeiten überhaupt – und gleichzeitig etwas, das Kinder und Jugendliche heute kaum noch lernen. Google Maps weiß zwar immer, wo man ist, aber draußen im Wald, auf der Freizeit oder beim Geländespiel hilft oft nur der eigene Kopf.
Second Hand ist ein Erweiterungsspiel für den Zettelzylinder. Zu den Grundregeln.
Manche Menschen können gut malen. Andere eher nicht. Und dann gibt es diese Kategorie.
Bei Second Hand wird gemalt – aber nicht durchgehend mit derselben Hand. Alle zehn Sekunden gibt es ein Signal der Spielleitung, und die Malhand muss gewechselt werden. Wer also mit rechts anfängt, malt nach zehn Sekunden mit links weiter. Nach weiteren zehn Sekunden wieder zurück. Und so weiter.
Das Ergebnis: Chaotische Bilder, Linien, die plötzlich woanders landen, und jede Menge Gelächter im Publikum.
Die Regeln:
Der Begriff muss gemalt werden.
Sprechen oder Zeichen geben ist nicht erlaubt.
Schreiben ist nicht erlaubt.
Alle 10 Sekunden gibt die Spielleitung ein Signal zum Handwechsel.
Es darf nur mit einer Hand gleichzeitig gemalt werden.
Das Zeitlimit beträgt 60 Sekunden.
Ansonsten läuft das Spiel ab wie die Kategorie Montagsmaler. Achtet darauf, die Zeit klar anzusagen oder mit einem akustischen Signal (z. B. Klatschen, Pfeife, Timer) zu arbeiten, damit der Handwechsel für alle eindeutig ist.
Ich packe noch eine Seite mit Blanko-Zetteln an. Da könnt ihr dann eure eigenen Begriffe aufschreiben. Ich freue mich natürlich, wenn ihr mir weitere Begriffe zukommen lasst.
Seit Anfang 2019 gibt es die Rubrik „Notfallkoffer“. Dort sind Programmpunkte aufgelistet, die ihr mit dem im Koffer enthaltenen Material innerhalb weniger Minuten durchführen könnt.
2023 habe ich das dazugehörige Dokument mit den bis dahin erschienenen Beiträgen erweitert. Fast genau 3 Jahre später packe ich alle Programmpunkte die seitdem veröffentlicht wurden in den Koffer, damit ihr noch mehr Möglichkeiten habt, wenn ihr spontan das geplante Programm nicht durchführen könnt.
Ab sofort findet ihr auch Spiele, die ihr spontan mit Beamer auf Leinwand spielen könnt. Das ist immer mehr Standard in Gemeindehäusern. Also nicht wirklich im Notfallkoffer, aber in kürzester Zeit aufgebaut. Schaut euch die entsprechenden Downloads unbedingt vorher durch.
Das „Heft“ mit Ideen, was man in einem programmtechnischen Notfall machen kann, wurde komplett überarbeitet. Mittlerweile findet ihr auf 95 Seiten Programmpunkte, die in kurzer Zeit beginnen können.
Darin findet ihr alles Mögliche. Von Spielen, die ein paar Minuten bis zum Ende der Gruppenstunde überbrücken, bis zu kompletten Gruppenstunden. Von ruhigen Spielen und Geschichten bis zu Action und Geländespielen.
Ich empfehle euch, das Dokument auszudrucken und in den Koffer oder die Kiste mit dem Material zu legen. Dann seid ihr immer gut gerüstet.
Schwert und Verstand war als Vorprogramm für die Nachtwanderung der AJC-Jungscharfreizeit 2025 gedacht. Als kleine Game-Show mit ein paar Action-Aufgaben.
„Outdoor“ soll eine neue Beitragsreihe in der Jungscharwerkstatt werden. Ein bisschen angehaucht mit Abenteuer und Natur soll es um Outdooraktivitäten gehen, die man mit Kindern und Jugendlichen unternehmen kann.
Ich versuche die Reihe so zu strukturieren, dass jeder Beitrag für sich funktioniert, aber insgesamt ein „Outdoor-Baukasten“ entsteht. Wie groß die Reihe wird und ob sie so funktoniert wie ich mir das vorstelle, wird sich zeigen.
Der Eisbäernclan ist ein kooperatives Spiel für die ganze Gruppe. Ein Problem muss gemeinsam eingeschätzt und so gut wie möglich gelöst werden.
Gleich mal vorneweg: Ja, Eisbären leben nicht in Clans. Sie sind eher Einzelgänger. Und sie sind gute Schwimmer. Auch in kaltem Wasser. Aber das Setup passt zum Spiel, deshalb sehen wir mal über diese Kleinigkeiten hinweg…
Die Spielleitung breitet eine große Plane (etwa 3 × 5 Meter) auf einer ebenen Fläche aus. Anschließend werden alle Teilis eingeladen, sich auf die Plane zu stellen*. Mit ein paar einleitenden Worten verwandelt die Spielleitung die Gruppe in einen Eisbärenclan: Nach einem langen Tag ruhen sich die Eisbären gemeinsam auf ihrer Eisscholle aus. Am Anfang ist alles entspannt, es gibt reichlich Platz, so viel sogar, dass sich theoretisch alle hinlegen könnten.
Die Black Stories die auf echten Geschichten aufbauen, sind die spannendsten, oder seht ihr das anders? Dieses mal habe ich mir 3 Geschichten ausgedacht, die ihr vermutlich so ähnlich in Geschichtsbüchern wiederfindet.
Black Stories sind Rätselgeschichten bei denen eine seltsame, häufig makabere, Situation vom Spielleiter beschrieben wird. Die Teilis dürfen Fragen stellen, die der Spielleiter mit Ja oder Nein beantworten kann. So müssen sie herausfinden, was passiert ist.
Den Teilis macht das vor allem auch abends im Zelt als Gute-Nacht-Geschichte Spaß.
Wenn man im Internet sucht, findet man auch ziemlich makabere Geschichten. Achtet darauf, wie viel „Grusel“ eure Teilnehmer vertragen.
Ich versuche in der Jungscharwerkstatt nach Möglichkeit möglichst wenig Gewalt anzuwenden und die Anzahl der Leichen in Grenzen zu halten. Das ist aber in diesem Fall nicht möglich.
Die Auflösungen stehen hinter „Die Geschichte“ in weißer Schrift auf weißem Hintergrund. Markiert den Text oder drückt STRG + A
Blöder Tag zum feiern
Situation:
Eine Stadt feierte ihren Sieg zu früh und verlor deshalb am Ende
2025 wird keine Ausnahme. Mit dem Jahresarchiv könnt ihr euch alle Ideen, die in der Jungscharwerkstatt veröffentlicht wurden, mit einem Klick bzw Tap kostenlos herunterladen und speichern.
Meine persönlichen Highlights:
Chicago Chopsticks
Buchstabensuppe
Mc Dinner
Der Spieleabend mit allen Sinnen
Das extended Card Deck von Mord in Palermo
und natürlich die MÄDN – Infinity
Vorteile:
Fast 180 Seiten geballte Ideen für die Jungendarbeit
Inhaltsverzeichnis zu jedem Programmpunkt
Ausdruckbar und damit länger haltbar als das Internet
Eure Gruppe ist mal wieder unterwandert. Ihr wollt eigentlich gemeinsam ein Bild malen, aber ein Fake-Künstler ist unter euch. Entdeckt ihn, bevor er erkennt, was ihr malt.
Ihr kennt bestimmt den Notfallkoffer. Darin befindet sich Material, mit dem ihr in kurzer Zeit Programmpunkte aus dem Boden stampfen könnt. Und unter dem Schlagwort „Kein Material“ gibt es Spiele, die ihr komplett ohne Material spielen könnt. Das ist schon ziemlich cool, aber es geht noch besser! Heute bekommt ihr 10 Spiele, die weder Material benötigen, noch Vorbereitungszeit.
Für die AJC-Jungscharfreizeit 2025 haben Jasmine und Jojo einen beeindruckenden Stationenlauf entwickelt, der die Ritterausbildung und ritterliche Tugenden vermitteln sollte.
Am Ende dieses Nachmittags bekamen alle Teilis, die die Ausbildung geschafft hatten, einen Orden (Button) verliehen.
Der Soma-Würfel ist ein 3×3×3-Holzwürfel, der aus sieben unterschiedlich geformten Teilen besteht. Jede Form besteht aus kleinen Einzelwürfeln, die so miteinander verbunden sind, dass immer mindestens eine Ecke oder ein Knick entsteht. Dadurch ist der Zusammenbau zum Gesamtwürfel knifflig – aber genau das macht den Reiz aus.
Ein Gastbeitrag der Jungschar Neipperg unter der Leitung von Anika und Benjamin Heß
Mich hat mal wieder ein Gastbeitrag mit einer – für mich – ganz neuen Spielidee erreicht. Aus Markenschutzgründen musste ich ihn ein bisschen anpassen. Daher wird hier nicht der im deutschsprachigen Raum bekannte Markenname erwähnt, sondern die ursprüngliche Version namens Ludo. Aber an den Buchstaben am Titel könnt ihr vermutlich erraten, welches Spiel hier in die Unendlichkeit gezogen wird.
Im Moment (Ende 2025) gibt es mal wieder einen Trend, den man in ein paar Jahren nicht mehr nachvollziehen kann. Der 6–7-Meme stammt ursprünglich aus dem Song „Doot Doot“ des US-Rappers Skrilla, in dem die Zahlen „six, seven“ vorkommen. Sie beziehen sich auf die 67th Street in Philadelphia, Skrillas Heimat. Bekannt wurde der Meme später vor allem durch Basketball-Videos, in denen die Phrase humorvoll verwendet wurde. Und im Moment rasten die Teilis einfach nur aus, wenn sie „six-seven“ hören.
Dieses mal dreht es sich in zwei der Rätselgeschichten um eine Hochzeit und in der dritten um einen Todesfall. Aber das habt ihr ja schon am Titel erkannt. Die beiden Hochzeiten sind relativ harmlos und definitiv jungschartauglich. Die Geschichte mit dem Todesfall ist aus der Bibel und endet sogar mit einer dritten Hochzeit.
Black Stories sind Rätselgeschichten bei denen eine seltsame, häufig makabere, Situation vom Spielleiter beschrieben wird. Die Teilis dürfen Fragen stellen, die der Spielleiter mit Ja oder Nein beantworten kann. So müssen sie herausfinden, was passiert ist.
Den Teilis macht das vor allem auch abends im Zelt als Gute-Nacht-Geschichte Spaß.
Wenn man im Internet sucht, findet man auch ziemlich makabere Geschichten. Achtet darauf, wie viel „Grusel“ eure Teilnehmer vertragen.
Ich versuche in der Jungscharwerkstatt nach Möglichkeit möglichst wenig Gewalt anzuwenden und die Anzahl der Leichen in Grenzen zu halten. Das ist aber in diesem Fall nicht möglich.
Die Auflösungen stehen hinter „Die Geschichte“ in weißer Schrift auf weißem Hintergrund. Markiert den Text oder drückt STRG + A
Hochzeit 1
Situation:
Bei einer Hochzeitsfeier knallte es plötzlich – der Kuchen war schuld.
Auch 2025 gab es wieder eine AJC-Jungscharfreizeit. Viele mehr oder weniger junge Menschen haben sich tolle Programmpunkte überlegt. Diese und das gesamte Programm inclusive Bibelarbeiten und Theater habe ich wieder mal zusammen gefasst, damit ihr euch nicht die selbe Arbeit für euer Zeltlager noch mal machen müsst.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich (für mich) neue Spiele kennen lerne. Wie zum Beispiel Chposticks, das mir Johnny in wenigen Minuten erklärt hat. Dem wiederum hat es ein Work- and Travel-Paar aus Chicago beigebracht. Deshalb übernehme ich das Chicago in den Namen.
Etwas Recherche ergab, dass das Spiel wohl nicht mehr so neu ist, wie ich dachte und seinen Ursprung in Asien hat. Was auch die zweite Hälfte des Namens mit den chinesischen Essstäbchen erklärt.
Auf der Jungscharfreizeit 2025 bin ich wieder mal auf eine (für mich) neue Bastelidee gestoßen. Pia und Kesia haben schöne Kerzen in Muschelschalen gegossen.