Am Lagerfeuer kann man nicht nur Würste grillen, Lieder singen und Stockbrot backen. Deshalb möchte ich euch diese Woche ein paar Ideen für Spiele rund ums Lagerfeuer mitgeben.
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Outdoor: Feuer machen
Feuer gehört zu den ältesten Fähigkeiten des Menschen. Es spendet Wärme, bringt Licht in die Dunkelheit und ermöglicht es, Nahrung zuzubereiten. Gleichzeitig ist Feuer immer auch Verantwortung. Wer ein Feuer entzündet, übernimmt Verantwortung für seine Umgebung, für die Natur und für die Menschen, die dabei sind.
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Outdoor: Basics
Was geplant ist
„Outdoor“ soll eine neue Beitragsreihe in der Jungscharwerkstatt werden. Ein bisschen angehaucht mit Abenteuer und Natur soll es um Outdooraktivitäten gehen, die man mit Kindern und Jugendlichen unternehmen kann.
Ich versuche die Reihe so zu strukturieren, dass jeder Beitrag für sich funktioniert, aber insgesamt ein „Outdoor-Baukasten“ entsteht. Wie groß die Reihe wird und ob sie so funktoniert wie ich mir das vorstelle, wird sich zeigen.
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Zeltlagerpraxis: Lagerfeuerrezepte
In einigen Zeltlagern ist das Lagerfeuer der Mittelpunkt des Lagers. Aber auch wenn nicht so viel Wert darauf gelegt wird, gibt es doch zumindest einen Lagerfeuerabend.
Und wenn man schon ein Feuer hat, das hell und vor allem warm gibt, dann bietet sich doch an, dass die Hitze zur Zubereitung von Speisen genutzt wird.
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Kerzen dekorieren
Diese Art, Kerzen zu dekorieren habe ich mir auf der AJC-Jungscharfreizeit 2023 abgeschaut.
Sie kann mit den bekannten Arten wie Wachsplatten zuschneiden oder Wachs-Klebebuchstaben kombiniert werden.
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Gitterkartoffeln grillen
Beim Grillen mit der Gruppe ist gefühlt nie genug zum Essen da. Eine einfache Methode, die hungrigen Mäuler zu stopfen sind Gitterkartoffeln. Einfach vorzubereiten und schnell fertig.
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Klopapierfackeln
Klopapierfackeln sind eine relativ einfache Bastelei. Da aber mit heißem Wachs hantiert wird, und die Fackeln zum anbrennen gedacht sind, eher für ältere Teilnehmer.

Streichholzspiele
Ein Spieleabend rund um Streichhölzer aus einem alten Jungscharorder
Teilweise sind diese Vorschläge wortwörtlich ein „Spiel mit dem Feuer“. Wenn ihr das euren Teilnehmern nicht zutraut, lasst sie weg. Ihr solltet auch nicht unbedingt auf Teppichboden spielen.
Ich habe ein Licht…
Alle sitzen im Kreis. Der erste Mitspieler zündet ein Streichholz an und sagt: „Ich habe ein Licht und ich gebe das Licht weiter.“ Dann gibt er das brennende Streichholz an seinen rechten Nebensitzer weiter. Dieser sagt ebenfalls: „Ich habe ein Licht und ich gebe das Licht weiter. Der Mitspieler, bei dem das Streichholz ausgeht, bekommt einen Minuspunkt.
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Survivalnachmittag
Auf der AJC-Jungscharfreizeit 2018 gab es einen Survival-Nachmittag
Dieser Nachmittag wurde entwickelt von Elena Schl., Lisa, Uli G. und mir
Auf dem gesamten Zeltplatz waren Stationen verteilt, die die Teilnehmer in Zeltgruppen erledigen konnten. Da er zwischen einigen Action-Programmpunkten lag, war es den Gruppen freigestellt, ob sie alle Aufgaben machen oder nur einen Teil. Aber alle waren sehr motiviert.
Da wir einige Stationen mit Feuer in Verbindung mit einem extrem trockenen Sommer hatten, war der Programmpunkt anders als geplant nicht im Wald, sondern auf dem Zeltplatz.
PutPut-Boot
Das PutPut- oder Knatterboot ist ein Modelldampfboot mit Wasserimpulsantrieb. Keine Angst, das ist nicht so kompliziert wie es klingt. Dieser Dampfantrieb benötigt keine beweglichen Teile die zusammengebaut werden müssen. Und in der Version, die ich heute vorstellen möchte muss weder gelötet werden, noch braucht ihr irgendwelches Spezialwerkzeug. Als Energiequelle dient ein gewöhnliches Teelicht.

Hinten das selbstgebaute Boot aus einem Tetrapack mit Spirale, vorne die gekaufte Version mit Kessel
Die Wirkungsweise eines Wasserimpulsantriebs ist relativ einfach zu erklären. In einem geschlossenen System, wird das Wasser erhitzt. Es verdampft und dehnt sich auf ein zigfaches Volumen aus. Da das Wasser nur in eine Richtung ausströmen kann, wird das Boot ein kleines Stück nach vorne gestoßen. Da die Rückstoßröhren unterhalb der Wasseroberfläche enden, kühlt der Dampf augenblicklich ab und kondensiert. Dadurch wird Wasser in die Röhren gesaugt. Weil das Ansaugen -im Gegensatz zum Ausstoß- nicht zielgerichtet ist, fährt das Boot dabei nicht rückwärts. Das System ist am Ende eines Zyklus wieder mit kaltem Wasser gefüllt welches erhitzt und ausgestoßen wird. Durch dieses Hin- und Herschwingen (Fachbegriff „oszillieren“) wird das Boot nach vorne bewegt. Weiterlesen
