Wer steuert dein Leben? – Ein Gastbeitrag von Uli

Ulrike verdeutlicht mit einem Schiff und Playmobilfiguren, dass es sinnvoll ist, Jesus die Kontrolle in unserem Leben zu überlassen.

Ursprünglich hat sie diese Andacht bei der Programmplanung für die Jungscharfreizeit 2019 (Seefahrerlager, Motto: Leinen los!) gehalten. Mir gefällt sie aber auch für Teilnehmer und die visuelle Umsetzung macht alles schön verständlich.

Den Text habe ich 1 zu 1 übernommen:

Wir werden uns dieses Jahr auf der JSF auf einer großen Schiffsreise befinden. Es soll eine Reise in einer eher vergangenen Zeit durch die großen Weltmeere werden. Ein großes Abenteuer mit Piraten, Wikingern, Schatzsuche, ’ner verlassenen Insel auf der wir stranden oder was auch immer für kreative Ideen kommen. Da wird es nachher noch genügend Zeit geben um die Ideen ein bisschen weiter zu spinnen.

Aber bevor wir zu unserem JSF-Schiff kommen, wollen wir uns erst mal mit unserem eigenen Schiff auseinandersetzten. Jeder von uns hat ein Leben, oder man könnte es auch ein Lebensschiff nennen.

Auf einem Schiff so ganz allgemein gibt es verschiedene Personen, die verschiedene Rollen und Aufgaben haben. Ich möchte jetzt einfach mal 3 Personengruppen herausgreifen.
Zum einen gibt’s da den Kapitän. Der Kapitän (Playmobilmännle hinstellen):

  • Er gibt die Richtung, also den Kurs vor
  • Er sagt wann, wo, wohin und wie gefahren wird und wann der Anker ins Wasser gelassen wird, damit das Schiff stehen bleibt
  • Außerdem entscheidet er, wann das Schiff wo anlegen soll
  • Er muss den Überblick über das ganze Schiff haben. Und außerdem auch über das ganze Meer in der direkten Umgebung des Schiffes, davor, dahinter und auf den Seite haben.
  • Außerdem weiß er auch, welche Hindernisse und Gefahren in der weiteren Entfernung kommen werden
  • Er hat also den gesamten Überblick und da ist es ja nur praktisch, wenn er derjenige ist, der den Ton angibt.

Dann gibt es da noch den Steuermann, oder auch 1.Offizier genannt (Playmobilmännle hinstellen):

  • Er führt die Anweisungen aus, die er vom Kapitän bekommt
  • Er weiß, dass die Vorgaben seines Kapitäns einen guten Grund haben. Er kennt den Grund vielleicht nicht, aber vertraut dem Kapitän im Idealfall genügend um die Anweisungen einfach auszuführen.
  • Aber was wichtig ist, er ist es, der das Schiff eigentlich lenkt. Er hat das Steuer in der Hand oder bedient die Maschinen. Er trägt also auch eine große Verantwortung.
  • Er ist also auch nicht nur wie eine Marionette oder eine Maschine. Denn er kann sich auch bewusst dem Kapitän widersetzen. Und sein eigenes Ding durchziehen, denn er hat ja schließlich das Steuer in der Hand
  • Außerdem hat er von seinem Steuerrad aus nur ein sehr begrenztes Sichtfeld. Also keinen Rundumblick wie etwa der Kapitän. Er sieht nur das, was direkt vor ihm liegt. Und nicht mal da alles.

Und dann gibt es da noch die Passagiere (Playmobilmännle hinstellen):

  • Sie sind eher passiv an Bord mit dabei. Haben nicht wirklich etwas mitzureden sondern sind einfach nur da.

Und jetzt ist die große Frage: Wer ist der Kapitän auf deinem Schiff? Auf deinem Lebensschiff? Wer ist der Kapitän in deinem Leben?

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  • Zum einen bist du auf jeden Fall der Steuermann. Du hast das Steuerrad deines Lebens in der Hand und führst die getroffenen Entscheidungen aus. Du gehst die Schritte vorwärts.
  • Aber bist du zusätzlich auch der Kapitän? Gibst du an, wohin wann und wie gefahren wird? Willst du entscheiden, was du tust und was gut für dich ist?


  • Und wer ist Jesus auf deinem Lebensschiff? Ist Jesus wie einer der vielen anderen Passagiere? Du weißt er ist irgendwo an Bord mit dabei in irgendeinem Winkel deines Lebensschiffes. Aber zu sagen hat er nichts solange alles glatt läuft.

    Und wenns mal nicht mehr glatt läuft, dann erinnerst du dich wieder daran, dass da doch unter deinen Passagieren einer war, der die Fähigkeiten zum Kapitän hat. Den du aber zu den anderen Passagieren gesteckt hast, da du selbst den Kurs bestimmen wolltest.

    Und dann lässt du auf deinem Schiff nach ihm ausrufen, suchst ihn, findest ihn und gibst ihm die Anweisung dich und dein Lebensschiff als Kapitän aus dieser misslichen Lage heraus zu navigieren.

    Und sobald alles wieder läuft, die Wogen wieder geglättet sind wird Jesus als Kapitän wieder überflüssig und du steckst ihn wieder unter die Passagiere. Bis es mal wieder brenzlig wird…
  • Oder lässt du Jesus deinen Kapitän sein? Ihn an oberster Stelle stehen. Darf er entscheiden und hörst du auf ihn? Fragst du ihn, wohin der Kurs gehen soll, welche Richtung er vorgesehen hat? Vertraust du ihm, dass seine Entscheidungen gut sind, dass er den Rundumblick hat und es gut mit dir meint?
  • Du bist der Steuermann auf deinem Lebensschiff. Aber wer ist dein Kapitän?


Warten lohnt sich! – eine Adventsandacht von Siggi

Warten lohnt sich! – eine Adventsandacht von Siggi

(Lukas 2, 25-30)

Immer dieses Warten! Am Bushäuschen, auf der Einwechselbank und vor allem jetzt: vor Weihnachten. Warum kann ich meine Geschenke nicht schon jetzt kriegen? Was soll die Geheimnistuerei? Ich will es gleich!

Da gab es einen Typ, dem ging es ähnlich. Wann ist es endlich soweit? Das, was er sich am meisten gewünscht hat, das wollte er nun auch endlich sehen. Aber wann? Simeon war gespannt. Er wartete nicht erst seit dem 1. Advent, dass es endlich Geschenke gibt. Er wartete schon ziemlich lange. Tage. Wochen. Monate. Sogar Jahre! Kannst Du dir das vorstellen? So lange auf etwas zu warten? Weiterlesen

…einfach mal die Klappe halten!

In der Bibel ( Johannes 8, 2-11) steht eine Geschichte, die uns zeigt, wie Jesus damit umgeht, wenn Menschen schlechte Dinge über andere erzählen.

 

Jesus ist gerade im Vorhof des Tempels und diskutiert dort mit anderen Menschen über Gott als einige Schriftgelehrte ihn ansprechen. „Wir haben diese Frau beim Ehebruch ertappt. Die Regeln , die Gott an Mose weiter gegeben hat, schreiben vor, dass sie gesteinigt wird. Du erzählst aber immer, dass wir anderen vergeben sollen. Was stimmt denn nun?“  Was sagt Jesus darauf? Weiterlesen

Steckbriefe

Steckbriefe sind eine zweiteilige Mischung zwischen Basteln einer Andacht. Sie eignen sich auch als Kennenlernspiel.

In der ersten Woche verteilt ihr Fragebögen: echter Name, Spitzname, Geburtsdatum, Körper- und Schuhgröße, Hobbys, Haar-, Augen- und Zungenfarbe Lieblingsfilm, Lieblingszahl, Lieblingsmitarbeiter, Lieblingslehrer, Lieblingsfach, Lieblingsessen, Lieblingsjungscharspiel, Lieblingskleidungsstück, und so weiter. Es muss nicht alles ganz ernst genommen werden. Auf diese Art und Weise wird jeder einzelne Teilnehmer genau beschrieben. Im nächsten Schritt werden von allen Teilnehmern Verbrecherfotos gemacht. Mit einem Pappschild mit einer individuellen Nummer einmal von vorne und einmal von der Seite. Entweder druckt ihr die Fotos gleich aus, oder ihr macht in der nächsten Stunde weiter.

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Der gute Hirte

Die Bibel im PC: Der gute Hirte

Psalm 23 :
Der gute Admin
1. Gott ist mein Administrator. Er sorgt dafür, dass ich alles habe was ich brauche.
2. Ein gutes Stromnetz mit USV (Unterbrechungsfreie Spannungsversorgung) und ein funktionierendes Betriebssystem.
3. Er schaltet mich an und hält mir die Hackerangriffe vom System fern, indem er mich immer hinter einer Firewall geschützt hält. Denn er macht seinem Namen als Administrator alle Ehre. Weiterlesen

Schöpfungs-Chat

Die Bibel im PC: Chatroom (1.Mose 1-3)

Info: * * * Sie befinden sich im Server „WuestUndLeer“ (1.Mose1) * * *
Info: * * * Anwesend: BigBoss * * *


BigBoss: Hey! Warum is hier nix los?
BigBoss: *langweil*
BigBoss: Ich hol‘ jetzt Sunshine

Info: * * * Sunshine betritt den Raum * * *

Sunshine: *TotalHellLeucht*
BigBoss: Hi Sunshine!
BigBoss: Was geht?
Sunshine: *TotalHellLeucht*
BigBoss: Sehr gesprächig bist Du ja nicht gerade…
BigBoss: Mal schauen, wen ich noch alles einladen kann.
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Die verlorene Datei

Die Bibel im PC: Die verlorene Datei (Lukas 15,1-7)

Original Bibel
BÖ-Version

Viele Zollbeamte und andere verrufene Leute kamen immer wieder zu Jesus um ihn zu hören.
Empört zischten die Pharisäer und Schriftgelerten: „Mit was für Gesindel gibt der sich ab! Und nicht genug, daß er mit ihnen redet: Er setzt sich sogar mit ihnen an einen Tisch!“
Jesus benutze wieder ein Gleichnis, um es ihnen zu erklären:

Eine verlorene Datei auf www.jungscharwerkstatt.de wirkt sich so aus…

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Die gerauchte Bibel

Gaylord Kambarami war Mitarbeiter der Bibelgesellschaft von Zimbabwe. Eines Tages verteilte er kostenlose Neue Testamente.

„Wenn sie mir dieses Buch unbedingt aufdrängen wollen, werde ich mir aus jeder einzelnen Seite eine Zigarette drehen“  erklärte ihm der Mann, der ihm gegenüber stand und nicht wirklich Interesse an Gottes Wort hatte.

„Ich werde sie nicht daran hindern. Sie müssen mir aber versprechen, nur Seiten zu rauchen, die sie auch gelesen haben.“ erwiderte Kambarami

Der Raucher willigte ein, packte die Bibel und machte sich aus dem Staub.

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