Zwei Zentimeter

Ich weiß, ich bin da vielleicht etwas eigen. Die meisten nennen dieses Werkzeug einfach „Zollstock“. Ich eigentlich nie. Für mich ist das ein Meterstab. Schließlich misst er Meter und Zentimeter und keine Zoll. Wer es ganz genau nehmen möchte, müsste sogar „Gliedermaßstab“ sagen. Aber ehrlich gesagt ist mir inzwischen ziemlich egal, wie andere das Ding nennen. Auf der Baustelle weiß sowieso jeder, was gemeint ist.

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… er sah, dass es gut war!

Manche Baustellen ziehen sich länger hin als geplant.

Die Arbeit an diesem Projekt hat mich echt gefordert. Die Planung klang erst ganz einfach, aber dann… naja. Der Zählerplatz entsprach mal wieder nicht den aktuellen Vorschriften, also musste ich nachrüsten. Die Zusammenarbeit mit anderen Firmen lief auch nicht so reibungslos, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles dauerte länger, alles war komplizierter.

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Hoch die Hände, Wochenende

Freitag Nachmittag. Die letzten Werkzeuge sind im Auto verstaut. Die Baustelle ist aufgeräumt, die Arbeitszettel ausgefüllt. Feierabend. Jetzt noch ein bisschen mit den Kollegen rum hängen, dann geht es heim. Wochenende.

Ich glaube, nicht nur die meisten Berufstätigen sondern auch Schüler kennen dieses Gefühl. Endlich Wochenende. Keine Baustelle, keine Termine, keine Kundenanrufe. Zumindest meistens.

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Galater Six-Seven: Was du säst, wirst du ernten

Im Moment (Ende 2025) gibt es mal wieder einen Trend, den man in ein paar Jahren nicht mehr nachvollziehen kann. Der 6–7-Meme stammt ursprünglich aus dem Song „Doot Doot“ des US-Rappers Skrilla, in dem die Zahlen „six, seven“ vorkommen. Sie beziehen sich auf die 67th Street in Philadelphia, Skrillas Heimat. Bekannt wurde der Meme später vor allem durch Basketball-Videos, in denen die Phrase humorvoll verwendet wurde. Und im Moment rasten die Teilis einfach nur aus, wenn sie „six-seven“ hören.

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Bibelarbeit: Lasst die Kinder zu mir

Auf der AJC-Jungscharfreizeit war eines morgens die erste Reihe vor der Bühne mit goldenem „VIP“-Absperrband abgetrennt. Security hielt die Teilis davon ab, diese Grenze zu überschreiten. Die durften erst ab der zweiten Reihe sitzen.

Dass das nicht wirklich Gottes Wille ist, kam aber im Laufe der Bibelarbeit raus.

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Lehrlinge…

Als Elektrikergeselle hatte ich schon viele Lehrlinge auf der Baustelle dabei. Am Anfang müssen sie alles lernen: Wie man Leitungen ordentlich verlegt, wie man Schaltpläne liest – und vor allem, wie sie sicher arbeiten, damit sie keine Stromschläge bekommen. Meine Aufgabe ist, ihnen alles beizubringen, was sie wissen müssen. Und dass die Meisten am Anfang noch gar nichts können, hat nichts mit Dummheit zu tun.

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SPAM

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben 1.000.000 € gewonnen!“

Na klar… und nächste Woche werde ich König von Deutschland.

Solche E-Mails landen zum Glück gar nicht erst in meinem Posteingang. Mein Mail-Programm hat einen Spamfilter, der genau dafür sorgt. Es analysiert die Nachrichten und sortiert alles aus, was verdächtig aussieht: Fake-Gewinnspiele, seltsame Links, fragwürdige Angebote.

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Dübel

Dübel sind schon eine tolle Sache. Das kleine Stück Plastik sorgt dafür, dass Schrauben in einer Wand schwere Lasten halten können.

Bei mir als Elektriker sind das im Alltag meistens Wechselrichter für Photovoltaikanlagen, Kabelkanäle oder Sicherungskästen.

Aber fangen wir von vorne an.

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Weihnachtsbeleuchtung

Kurz vor Weihnachten ist die Wintersonnenwende. An diesem Tag ist auf der Nordhalbkugel die längste Nacht. Am Nordpol sieht man die Sonne gar nicht, in Deutschland – je nachdem wo man ist – zwischen etwas über sieben (Flensburg 07:11) und knapp achteinhalb (Oberstdorf 08:25) Stunden. ( Quelle )

Vorausgesetzt man sieht die Sonne überhaupt. Häufig ist es im Dezember auch noch stark bewölkt.

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Besserwisser

Als Elektriker muss ich häufig bei Kunden zu Hause arbeiten.

Viele erklären mir, was es zu tun gibt und lassen mich dann in Ruhe arbeiten. Ab und zu schauen sie mal vorbei und fragen, ob alles in Ordnung ist.

Andere stehen die ganze Zeit hinter mir und sehen mir beim Arbeiten zu. Das kann manchmal schon etwas nerven. Aber im Großen und Ganzen kann ich damit umgehen.

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(K)Einer ist zuviel

Schon aus der Ferne konnte ich sie sehen. Sie war mit ein Grund, warum ich in aller Frühe in Berlin unterwegs war. Eigentlich nur ein Teil von ihr.

Ich war über mein Hobby, das Geocaching, auf sie aufmerksam geworden. Und immer wieder hatte ich von ihr gehört. Und so wollte ich bei dieser digitalen Schnitzeljagd auch diesen „Schatz“ finden.

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In der Sackgasse

Ich denke schon lange darüber nach, diese Geschichte als eine Art „verlorener Sohn“ zu veröfentlichen. Auf der Jungscharfreizeit hat mich eine Geschichte, die ein früherer Freizeitmitarbeiter, der als Besucher da war, auf eine ganz andere Idee gebracht.

Ihr bekommt heute eine Geschichte, die ihr als verlorener Sohn (Lukas 15,11–32), über die Früchte des Geistes (Galater 5,22) oder als Mitarbeitendenandacht zum Thema Geduld mit schwierigen Teilis verwenden könnt.
Die orangenen Abschnitte legen mehr Wert auf die Umkehr, die grünen mehr auf die Früchte des Geistes. Der blaue Abschnitt ist für Mitarbeitende wichtig. Für die würde ich eher auf die Früchte eingehen.

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Geschenke

Kaufe in unserem Onlineshop Waren im Wert von 100 Euro und du bekommst ein Geschenk. So ähnlich hört man es oft in der Werbung. Mich ärgern solche Sprüche. In meinen Augen ist ein Geschenk etwas anderes.

Echte Geschenke sind bedingungslos und unverdient. Oder warum bekommst du an deinem Geburtstag Geschenke? Was hast du dafür gemacht? Wenn jemand an diesem Tag etwas verdient hätte, dann wäre es deine Mutter. Aber DU bekommst Geschenke. Unverdient. Bedingungslos.

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No time for Losers – Die Andacht

No time for Losers. Keine Zeit für Verlierer. Diese Aussage erinnert mich an ein Lied der Rockband Queen. „We are the Champions“

Da heißt es übersetzt:

Wir sind die Champions, meine Freunde!
Und wir werden kämpfen, bis zum Ende!
Keine Zeit für Verlierer,
Denn wir sind die Champions der ganzen Welt!

Aber ist es das, was Gott von mir erwartet? Was, wenn ich nicht der Sieger bin? Was, wenn ich der Loser bin?

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Geheimes Gebetstreffen 2

In Teil 1 ging es um den Rahmen und den Ablauf des heimlichen Treffens.

Diesen Programmpunkt haben Nils M. und ich für die AJC-Jungscharfreizeit 2007 entwickelt.

Teil 2 liefert die Inhalte nach. Leider konnte ich den Block zum Thema „Dank“ nicht auftreiben. Ich versuche etwas ähnliches neu zu schreiben.

Ich erhebe – wie bei allen Andachten – keinen Anspruch auf theologische Korrektheit. Ich bin Elektriker, kein Pfarrer.

Einleitung

Schön euch alle hier zu sehen. Weil der König ein Gebetsverbot verhängt hat, wurde heute ja den ganzen Tag nicht gebetet. Dabei ist das Gebet etwas sehr wichtiges im Glaubensleben.

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