Die gerauchte Bibel

Gaylord Kambarami war Mitarbeiter der Bibelgesellschaft von Zimbabwe. Eines Tages verteilte er kostenlose Neue Testamente.

„Wenn sie mir dieses Buch unbedingt aufdrängen wollen, werde ich mir aus jeder einzelnen Seite eine Zigarette drehen“  erklärte ihm der Mann, der ihm gegenüber stand und nicht wirklich Interesse an Gottes Wort hatte.

„Ich werde sie nicht daran hindern. Sie müssen mir aber versprechen, nur Seiten zu rauchen, die sie auch gelesen haben.“ erwiderte Kambarami

Der Raucher willigte ein, packte die Bibel und machte sich aus dem Staub.

Fünfzehn Jahre später

Kambarami war auf einer Konferenz der Bibelgesellschaft und hörte gespannt einem Redner zu.

Plötzlich zeigte dieser mit dem Finger auf Kambarami und sagte für alle hörbar ins Mikrofon:

„Dieser Mann erinnert sich sicherlich nicht mehr an mich. Vor 15 Jahren schenkte er mir ein Neues Testament, obwohl ich ihm androhte, es als Zigarettenpapier zu verwenden.

Ich rauchte Matthäus komplett.
Ich rauchte Markus komplett.
Ich rauchte Lukas komplett.

Aber dann stieß ich im 3. Kapitel des Johannes-Evangeliums auf den Vers 16:

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Von jenem Moment an konnte ich nicht mehr weiterrauchen. Und mein Leben veränderte sich von Grund auf. Seit kurzem bin ich Pfarrer einer kleinen Gemeinde“

Ganz schlechtNaja...is OKGutSpitze (4 Meinungen, im Schnitt: 4,25 von 5)
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