Der Stern der Weisen – ein Weih-Nachtcache

Ein weihnachtlicher Geocache auf den Spuren der Weisen aus dem Morgenland.

Wenn ihr nicht wisst, was ein Geocache ist, empfehle ich folgenden Beitrag.

  • Jeder Teilnehmer sollte eine Taschenlampe mitbringen.
  • Die Stationen werden durch Pappsterne mit dem entsprechenden Text markiert.
  • Die Teilnehmer bekommen eine Tasche mit einer Bibel, einer langen Schnur, einer UV-Lampe, einem Kompass, einer Pinzette… wobei nur die unterstrichenen Gegenstände zum Einsatz kommen

 

Station 0 (im Gemeindehaus):

Die Teilnehmer bekommen einen Stern mit folgendem Text


Liebe Teilnehmer.

Wir ziehen heute als  „Weise aus dem Morgenland“ los um dem Geheimnis eines neuen Sterns auf die Spur zu kommen. Die Weisen werden häufig als „heilige drei Könige“ bezeichnet. Die Bibel bestätigt weder „heilig“ noch „drei“ noch „Könige“. Sie waren wohl Sterndeuter (im Urtext als „Magier“ bezeichnet) die den Himmel beobachteten. Das „Morgenland“ liegt in der Himmelsrichtung, in der morgens die Sonne aufgeht. Äh, wo war das nochmal?

  1. Im Norden (sucht weiter bei N xx° xx.xxx E xxx° xx.xxx)
  2. Im Osten  (sucht weiter bei N xx° xx.xxx E xxx° xx.xxx)
  3. Im Süden  (sucht weiter bei N xx° xx.xxx E xxx° xx.xxx)
  4. Im Westen  (sucht weiter bei N xx° xx.xxx E xxx° xx.xxx)

Schnappt die Ausrüstung und dann gehts los!

 


Achja: falls ihr Mitarbeiter die Antworten nicht wisst (schämt Euch), ich schreibe sie mit rot rein. Hier ist die richtige Antwort „Osten“ also stehen hier die richtigen Koordinaten und bei den falschen Antworten fiktive.

Station 1:

Eine Pappröhre oder ein Fernrohr ist an einem Baum oder an einem Pfosten befestigt und fest auf die nächste Station ausgerichtet. Diese wird durch ein schwaches Licht (Knicklicht, windgeschützte Kerze, LED) erleuchtet und muss durch die Röhre oder das Fernglas zu erkennen sein.


Liebe Teilnehmer.

Die Weisen haben einen neuen Stern entdeckt. Das bedeutet ihrer Ansicht nach, dass ein König geboren wurde. Den wollen sie finden und ihm Geschenke bringen.
Die Sterndeuter mussten zu dieser Zeit die Sterne noch mit bloßem Auge beobachten. Das Fernrohr wurde vermutlich vom holländischen Brillenmacher Hans Lipperhey um 1608 erfunden und in der Folgezeit von dem Physiker und Mathematiker Galileo Galilei weiterentwickelt. Sagt zumindest Wikipedia. Für euch ist hier aber ein Rohr befestigt, das euch den Ort der nächsten Station offenbart. Strengt Eure Augen an. Erkennt ihr den schwach leuchtenden Stern? Dort geht Eure Suche weiter.


 

Station 2:

Der Stern mit der Botschaft an Station 2. Im Dunkeln aufgrund der Knicklichter aus 100 – 150m zu erkennen.


Liebe Teilnehmer.

Der Weg ist noch nicht zu Ende. Ihr braucht jetzt das Hilfsmittel, das in Johannes 8,12 erwähnt wird um einer Spur aus Reflektoren zu folgen. Die nächste Station wird durch einen roten Reflektor markiert.


Ab hier ist der Weg mit Reflektoren markiert. Ob ihr Speichenreflektoren, Reflektorfolie oder „Feuernadeln“ benutzt ist Euch überlassen. Die Funktionsweise ist immer die gleiche. Das Licht wird in die Richtung zurückgeworfen, aus der es kommt. Es ist also wichtig, dass jeder Teilnehmer eine Taschenlampe hat und diese möglichst in die Nähe seines Kopfes hält und nach vorne strahlt.
Die Reflektoren sollten vom Abstand her maximal so weit entfernt sein, dass man den jeweils nächsten noch erkennen kann.
Die nächste Station wird durch einen andersfarbigen Reflektor markiert. Solltet ihr keinen haben, könnt ihr auch einen größeren oder mehrere an der Station montieren. Dann müsst ihr den Text auf dem Stern anpassen

Reflektoren aus Klebefolie und Speichenreflektoren. Auf Magneten, Reißnägeln und an Kabelbindern montiert können sie an Bäumen und Straßenschildern befestigt werden.

 

Für eine Strecke ohne Befestigungsmöglichkeit habe ich verzinkten Draht mit Kabelbindern an Speichenreflektoren befestigt und kann diese einfach in den Boden stecken

 

Station 3:

Möglichst an einer Wegkreuzung befindet sich der nächste Stern. Auf diesem steht außer der offensichtlichen Beschreibung noch ein versteckter Text, der mit UV-Stift geschrieben wurde. Er lautet: „Ihr müsst nach Bethlehem. Folgt dem Weg in Richtung „HIMMELSRICHTUNG“ bis ihr wieder Reflektoren findet.“


Liebe Teilnehmer.

Leider seid ihr, wie damals die anderen Weisen, in Jerusalem am Palast des König Herodes angekommen.
Seid vorsichtig. Er tut nett und will Euch scheinbar helfen. In Wirklichkeit will er aber den „neugeborenen König“ töten. Es kann nur einen König geben. Wenn er erfährt, wo das Kind geboren wurde, wird er es töten.
Deshalb müsst ihr die versteckte Botschaft auf diesem Stern finden und schnell vom Palast des Herodes fliehen.


Station 4:

Lasst die Teilnehmer ein gutes Stück in die entsprechende Himmelsrichtung gehen, bevor sie wieder auf Reflektoren stoßen. Wenn der Himmel sternenklar ist könnt ihr ihnen den Polarstern zeigen und ihnen erklären, wie man nachts die Himmelsrichtungen erkennt.

In der Nähe des nächsten Sterns ist eine Schatztruhe mit Schloss bzw ein verschlossener Koffer versteckt. Darin befindet sich die Belohnung (Plätzchen und Punsch?) für die Teilnehmer. Geöffnet wird er aber erst am Final!


Liebe Teilnehmer.

Das habt ihr gut gemacht. Hoffentlich hat Herodes nichts bemerkt…
Habt ihr eigentlich Geschenke dabei? Gold? Weihrauch? Myrrhe? Und was ist Myrrhe überhaupt für ein Zeug? Schaut euch mal um, ob ihr nicht irgendwas in der Nähe findet.
Nehmt es mit nach Bethlehem.

Unser Bethlehem hat die Koordinaten N xx° xx.xxx E xxx° xx.xxx


 

Final:

evtl Hütte oder Stall mit aufgebauter Krippe

In der Krippe befindet sich der Schlüssel bzw. die Zahlenkombination für das Schloss.


Liebe Teilnehmer.

Ihr habt es geschafft. Ihr habt den Weg nach Bethlehem gefunden und könnt Jesus eure Geschenke überreichen. Immerhin feiern wir an Weihnachten seinen Geburtstag.

Eigentlich ist es aber genau anders herum. Jesus selbst ist das Geschenk, um das es an Weihnachten geht. Denn Gott schenkt uns seinen einzigen Sohn. Jesus kommt für Dich auf die Welt, damit du mit Gott in Beziehung kommen kannst – obwohl du Dreck am Stecken hast.

 Das ist der eigentliche Grund für das Weihnachtsfest.

Als Erinnerung, dass uns an Weihnachten dieses riesengroße Geschenk gemacht wurde, dürft ihr die Geschenke unter Euch aufteilen. – Vorausgesetzt ihr findet den Schlüssel.


Ganz schlechtNaja...is OKGutSpitze (3 Meinungen, im Schnitt: 4,33 von 5)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.