Geländepoker

Geländepoker ist – wie der Name vermuten lässt – eine Version von Poker, die im Gelände gespielt wird. Karten werden im Wald verteilt, Teilnehmer suchen sie und müssen damit möglichst gute Poker“hände“ sammeln. Am Ende werden die Ergebnisse gegeneinander ausgespielt und dabei mindestens ein Grundeinsatz gesetzt.

Pokerhände

Die Kombinationen (Hände) sehen folgendermaßen aus (aufsteigend):

  1. Höchste Karte (Keiner hat ein Bild, die höchste Karte gewinnt)
  2. Ein Paar (zwei gleiche Kartenwerte z.B. 2 Buben. Bei 2 Spielern mit einem Paar entscheidet der Kartenwert des Paares)
  3. Zwei Paare (zwei mal zwei gleiche Kartenwerte z.B.: 2 5er und 2 9er. Das jeweils höhere Paar entscheidet bei Gleichstand)
  4. Drilling (drei gleiche Kartenwerte z.B.: 3 4er. Bei 2 Spielern mit einem Drilling entscheidet der Kartenwert des Drillings)
  5. Straße (auch Straight genannt) fünf aufeinanderfolgende Kartenwerte z.B.: 7-8-9-10-B. Bei 2 Spielern mit einer Straße entscheidet der höchste Kartenwert)
  6. Flush (fünf Karten einer Farbe. z.B. Herz 3, Herz 6, Herz 10, Herz Bube und Herz Ass. Bei 2 Spielern mit einem Flush entscheidet der höchste Kartenwert)
  7. Full House (ein Zwilling und ein Drilling z.B.: 2 2er und 3 Damen. Bei 2 Spielern mit einem Full House entscheidet der Kartenwert des Drillings)
  8. Vierling (auch Poker genannt. 4 gleiche Kartenwerte. z.B. 4 Könige. Bei 2 Spielern mit Vierlingen entscheidet der Kartenwert des Vierlings)
  9. Straight Flush (Straight in einer Farbe. z.B.: Kreuz 5, Kreuz 6, Kreuz 7, Kreuz 8, Kreuz 9. Bei 2 Spielern mit einem Straight Flush entscheidet der höchste Kartenwert)
  10. Royal Flush (Straight Flush von 10 bis Ass. Bei 2 Spielern mit einem Royal Flush wird der Gewinn geteilt)

Bei Geländepoker sind mehrere Kartenspiele im Umlauf. Es versteht sich von selbst, dass in einer Hand jede Karte nur einmal auftauchen darf. Ein Vierling darf also nicht aus Karo-, Pik- und zweimal Herz bestehen. Ein Flush muss fünf verschiedene Werte haben.

Vorbereitung

Im gesamten Spielgebiet werden Pokerkarten verteilt. Ihr könnt dazu diese Vorlage nutzen um das Kostenniveau durch verlorene Karten niedrig zu halten. Aber auch diese günstige Version sollte am Ende möglichst vollständig aus dem Gelände entfernt werden.


Außerdem muss noch ein „Casino“ aufgebaut werden, in dem jede Mannschaft einen seperaten Platz hat um die Karten zu sammeln und von wo aus sie einen Blick auf den „Dealer“ (falls euch das Wort nicht gefällt, nennt ihn Pokermeister oder so) hat. Idealerweise sitzt hier ein Mitarbeiter für jede Gruppe, der darauf achtet, dass nicht geschummelt wird und die strategische Planung organisiert. An jedem Tisch sollten einige Büroklammern liegen um die einzelnen Hände sauber von einander zu trennen. Außerdem bekommt jede Gruppe Pokerchips im Wert von 100$.

Der Dealer moderiert am Ende das eigentliche Pokern. Zu ihm werden die Einsätze und die gesammelten „Hände“ gebracht.

Teil 1: Karten sammeln

Auf ein Kommando starten alle Mitspieler auf ein mal und suchen im Wald Karten. Sobald sie eine haben, bringen sie diese zu ihrem Mitarbeiter. Dieser darf maximal fünf Karten auf einmal auf der Hand haben. Passt die sechste Karte zu den bisherigen, muss eine von diesen auf einen Ablagestapel gelegt werden, damit 5 nicht überstiegen wird. Passt die sechste nicht dazu, wandert eben diese auf den Ablagestapel. Ist die Gruppe mit der Hand zufrieden, wird sie mit einer Büroklammer zusammengeheftet und abgelegt. Dann wird eine neue Hand angefangen. Es empfiehlt sich, während des Spiels die Ablagestapel auch wieder im Gelände zu verteilen.

Teil 2: Pokern

Nach Ablauf der Zeit treffen sich alle im Casino.

Der Dealer kassiert von jeder Gruppe einen Einsatz von 5$. Eine Gruppe bringt einen Einsatz von 10$. Dann geht das Spiel mit der ersten gesammelten Hand jeder Gruppe los. Reihum wird jede Gruppe gefragt ob sie mitgeht, erhöht oder aussteigt.

  • Mitgehen bedeutet, dass sie ebenfalls noch 5$ an den Dealer gibt um so mit der höchstbietenden Gruppe gleich zieht.
  • Erhöhen bedeutet, die Gruppe gibt nicht nur die 5$ an den Dealer, sondern 10. Dann müssen alle Gruppen mit dieser (jetzt höchstbietenden) Gruppe gleichziehen.
  • Aussteigen bedeutet, dass die Gruppe kein weiteres Geld ausgibt. Dann kann sie allerdings auch nicht gewinnen.

Wenn eine Runde lang niemand erhöht hat, werden die Karten der einzelnen Gruppen aufgedeckt. Die höchste Hand gewinnt. Bei gleichen Händen wird das gesetzte Geld geteilt.

In der nächsten Runde setzen wieder alle 5$ und die nächste Gruppe 10$. Wenn einer Gruppe die Hände ausgehen, obwohl andere Gruppen noch welche haben, müssen sie weiterhin den jeweiligen Grundeinsatz bringen. Also ist sowohl die Qualität als auch die Quantität der Hände wichtig.

Wer am Ende am meisten Geld hat, gewinnt.

Ganz schlechtNaja...is OKGutSpitze (Noch keine Bewertung)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.