Escape the Boom

Eigentlich möchte ich in der Jungscharwerkstatt eigene Ideen veröffentlichen und nicht irgendwelche Apps vorstellen. Die Idee hinter Escape the Boom gefällt mir allerdings so, dass ich ausnahmsweise mal (unbezahlte) Werbung dafür mache.

Ich verbinde das Ganze noch mit einer Bastelanleitung, dann ist zumindest ein Teil des Beitrags aus der Jungscharwerkstatt.

Escape the Boom ist ein Kommunikationsspiel, das Teamwork voraussetzt. Die Gruppe sendet eine Person zum Bombe entschärfen und die übrigen haben das Handbuch mit der Anleitung.

Und da haben wir auch schon den Nachteil des Spiels. Es geht um eine Bombe. Möchtest du deinen Teilis eine Bombenatrappe in die Hand drücken? Da du deine Teilis kennst, kannst nur du das entscheiden.
Ist deine Antwort „Nein“ brauchst du gar nicht weiter lesen.

Die Person an der Bombe erklärt, was sie sieht. Bei Level 1: Drähte. Wie viele Drähte, welche Farben? Das restliche Team schaut im Handbuch nach, welche Drähte man durch zwicken muss.

Mit farbigen Drähten ist die Kommunikation noch überschaubar. Aber noch im kostenlosen Teil kommt die Schrift der Cherokee ins Spiel. Keine bekannten Buchstaben. Wie sehen die Zeichen genau aus?
Wie sind die Röhren verdrahtet? Welche Welle zeigt das Oszilloskop? Welche Seriennummer mit kyrillischen Buchstaben steht auf der Unterseite?

Die ersten kostenlosen Level bringen schon einigen Spielspaß. Entscheidet dann selber, ob ihr die Vollversion kauft.

Zur Durchführung des Spiels:

Ihr könnt in einem Raum spielen. Die Bombe auf der einen, die Anleitung auf der anderen Seite. Wichtig ist, dass das Anleitungsteam die Bombe nicht sieht.
Genau so gut könnt ihr in einem Sprach- oder Videochat spielen. Alle vor dem eigenen Computer oder Handy.
Mein Favorit: Ihr geht in zwei Räume. In einem ist die Bombe, im anderen die Anleitung. Ausgedruckt macht sie deutlich mehr her, als als PDF auf dem Computer. Die Person an der Bombe hat ein Headset mit Sprachverbindung (Funkgerät, Telefon oder Sprachchat) und das Team die Gegenstelle. Das macht eine besondere Atmosphäre.

Grundsätzlich ist das Spiel auch auf einem normalen Handy oder Tablet unterhaltsam, aber für die Jungscharwerkstatt muss es noch ein bisschen mehr sein…

Die Bastelanleitung:

Nur ein Handy oder Tablet sind noch lange keine Bombe. Also ist der Plan, eine billige Hülle mit ein paar Dynamitattrappen zu versehen.

Als Grundlage verwende ich das vielseitige KuPa-Rohr. Ihr könnt auch Pappröhren verwenden. Mit einem Kreisschneider habe ich entsprechend viele Deckel ausgeschnitten.
Mit Heißkleber halten die Deckel „bombenfest“.
Für meine Tablet-Hülle sind 5 Rohre optimal.
Die Hülle für die Röhren hab ich mit dem Laserdrucker ausgedruckt.
Das Blatt wird mit Tapetenkleister eingekleistert und um das Rohr gewickelt. Fertig ist eine Dynamitstange.
Die Rohre auf eine Tablethülle geklebt, ein bisschen Dekozeug dazu, fertig ist die Bombe.
Mit eingesetztem Tablet kann das Spiel beginnen.

PS: In eurem eigenen Interesse: Packt die Bombe immer gut weg, wenn ihr sie nicht benutzt. Lasst sie z.B.: nicht offensichtlich im Auto oder im Gemeindehaus liegen. Ein richtiges Bombenräumkommando ist nicht gerade billig. 😉

Ganz schlechtNaja...is OKGutSpitze (2 Meinungen, im Schnitt: 5,00 von 5)
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