Regenmacher

Ein Regenmacher ist laut Wikipedia „eine als Effektinstrument dienende röhrenförmige Gefäßrassel, die ungefähr 25 bis 150 Zentimeter lang ist und rund 4 bis 10 Zentimeter im Durchmesser misst.
Bei den „richtigen“ „Regenmachern nimmt man einen abgestorbenen, verholzten Kaktus und drückt die Stachel nach innen. Eine Hand voll Steine rein, beide Enden verschließen und fertig ist das Instrument

Die Zutaten für einen Regenmacher: Eine Papprolle, Nägel und Reis

Mangels Kakteen in unseren Breiten, besteht unser Regenmacher aus einem Papp- oder Kunststoffrohr. Die Länge und der Durchmesser können dabei natürlich variieren. Grundsätzlich gilt: je länger das Rohr, desto länger der „Regen“. Länger macht aber auch mehr Arbeit. Wenn ihr Euch für Kunststoff entscheidet, solltet ihr testen, ob sich Nägel einschlagen lassen, ohne dass das Rohr springt. Eventuell müsst ihr dann mit einem dünnen Bohrer vorbohren. Mein „Großer“ ist aus einem 1-Meter-Stück Abflussrohr. Die Nägel sind 1,2mm Stifte. Mit einem 1mm Bohrer hab ich alle Löcher vorgebohrt. Die sitzen immer noch stramm genug, dass sie halten.

Die Nägel sollten etwa bis zur Mitte reichen.

Die Geräusche beim Regenmacher entstehen, weil der Reis nicht gerade von oben nach unten fallen kann. Dazu muss man Nägel in das Rohr schlagen, die etwa den halben Durchmesser des Rohres haben.Sie dürfen nicht zu dicht beieinander sitzen, weil der Reis noch durch passen muss und Die Abstände zur Mitte hin sowieso enger werden.

Ich hab die Nägel spiralförmig eingeschlagen

Die Nägel müssen nicht akkurat oder symmetrisch eingeschlagen werden. Sie müssen nur den Reis aufhalten. Lasst immer wieder mal testhalber eine Hand voll Reis durch die Röhre rieseln, dann hört ihr, ob es gut ist, was ihr macht. Wenn ihr zufrieden seid, kommen Deckel auf die Enden

Die Deckel werden aus Pappe zurechtgeschnitten und mit Holzleim verklebt

Die Deckel werden aus Pappe zurecht geschnitten. Der erste wird mit Holzleim oder Heißkleber auf ein Ende des Regenmachers geklebt. Für die große Version mit dem Abwasserrohr hab ich die original Deckel benutzt. Wenn der Leim trocken ist, kommt Reis in die Röhre. Probiert ein bisschen rum, wie viel Reis am besten klingt. Haltet das offene Ende zu und dreht den Stab um. Jetzt rieselt der Reis vom einen Ende zum Andern. Und wieder zurück. Mit dem Ergebnis zufrieden? Dann klebt den anderen Deckel drauf und der Regenmacher kann verziert werden.
Hier kann alles Mögliche zum Einsatz kommen: Farbe, Klebeband, bunte Fäden u.s.w.

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