Jungschar at home – Frischluft-Edition

Ich hoffe, dass dieses Vorwort in ein paar Jahren nötig sein wird, weil das momentane Chaos in Vergessenheit geraten ist.
Wir schreiben das Jahr 2020 und die Welt befindet sich in einer Krise. Ein Virus, der eine Lungenkrankheit auslöst, tötet Menschen und verbreitet sich rasend. Damit das deutsche Gesundheitssystem nicht zusammenbricht (in anderen Ländern ist das mit verheerenden Folgen passiert) wurden alle Schulen geschlossen und die Bundesregierung hat ein „Kontaktverbot“ ausgesprochen. Jungschar und ähnliche Gruppenstunden dürfen nicht stattfinden, weil es eine hohe Ansteckungsgefahr gibt.

Damit die Teilnehmer nicht immer nur am Computer sitzen müssen Spiele für draußen her, bei denen sich die Teilnehmer sich nicht zu nahe kommen.
Hier einige Gedanken, die ihr für eure Situation anpassen könnt.

ACHTUNG!

Bei diesen Spielen bewegen sich die Teilnehmer allein und unbeaufsichtigt durch die Stadt bzw. das Dorf. Was bei uns auf dem Land kein allzu großes Problem ist, kann in einer Stadt fahrlässig sein. Die Aufsichtspflicht wird auf jeden Fall verletzt. Klärt es unbedingt vorher mit den Eltern ab und lasst euch schriftlich geben, dass ihre Kinder unbeaufsichtigt unterwegs sein dürfen. Die Jungscharwerkstatt ist nicht verantwortlich für das, was ihr tut.

Stationenlauf

Das Erste, was mir zu dem Thema eingefallen ist, war ein Stationenlauf. Die Teilnehmer starten einzeln und zeitversetzt. An jeder Station hängt ein Zettel, auf dem ein Hinweis auf einen Schatz und zur nächsten Station steht.
Am Ende könnte eine Schatztruhe mit Zahlenschloss stehen, aus der sich jeder ein Stück nehmen darf, bevor er sie wieder verschließt. Der Code muss dann an den verschiedenen Stationen ermittelt werden.

Thematisch war der erste Gedanke „Robinson Crusoe“. Er war allein auf der Insel (zumindest bis Freitag) und hat dort wohl auch einen Schatz versteckt. Die Teilnehmer verfolgen seine Hinweise.

Weiterhin denkbar ist eine Geheimagentin, die auf einer Geheimmission allein unterwegs ist, oder ein Detektiv der an jeder Station ein Beweisstück findet.

Die Rätsel an den einzelnen Stationen sollten nicht allzu schwer sein, weil ihr im Ernstfall nicht helfen könnt und sich die Teilnehmer sonst an einer Station „stauen“ könnten. Außerdem sollten die einzelnen Stationen so versteckt sein, dass man sie leicht finden kann.

Geocaching

Über „Geocaching“ gibt es einen ganzen Beitrag mit einer Anleitung.

Wenn die Teilnehmer allein los ziehen sollen, braucht jeder ein Handy mit entsprechender Software.

Denkbar sind Rätselcaches, bei denen die Teilnehmer die Koordinaten selber herausfinden müssen und somit zeitversetzt dort ankommen.
Bei Multi-Caches müssten die Teilnehmer wie beim Stationenlauf zeitversetzt starten.
Grundsätzlich sind auch Tradis denkbar, allerdings kommen die Teilnehmer dort vermutlich zu geballt an. Möglich wäre aber, mehrere Tradi-Dosen zu verstecken und jedem Teilnehmer die Koordinaten eines andern Caches zu geben. Wenn er den gefunden hat meldet er sich zurück und bekommt die Koordinaten eines Anderen…

Fotosafari

Bei der Fotosafari geht es darum, Dinge in der Umgebung zu finden, die auf Fotos abgebildet sind.

Schickt den Teilnehmern ein Dokument mit Fotos und zu jedem Foto eine Frage.
Welche Hausnummer hat das Haus, vor dem dieser Blumenkübel steht?
Vor welchem Laden steht dieser Fahrradständer?
Und so weiter. Die Teilnehmer bekommen zu Beginn der Jungschar die Datei zugeschickt. Wer am Ende die meisten Fragen richtig beantwortet hat, gewinnt.

Weißt die Teilnehmer darauf hin, dass sie die Abstandsregeln einhalten sollen.

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