PutPut-Boot

Das PutPut- oder Knatterboot ist ein Modelldampfboot mit Wasserimpulsantrieb. Keine Angst, das ist nicht so kompliziert wie es klingt. Dieser Dampfantrieb benötigt keine beweglichen Teile die zusammengebaut werden müssen. Und in der Version, die ich heute vorstellen möchte muss weder gelötet werden, noch braucht ihr irgendwelches Spezialwerkzeug. Als Energiequelle dient ein gewöhnliches Teelicht.

Hinten das selbstgebaute Boot aus einem Tetrapack mit Spirale, vorne die gekaufte Version mit Kessel

Die Wirkungsweise eines Wasserimpulsantriebs ist relativ einfach zu erklären. In einem geschlossenen System, wird das Wasser erhitzt. Es verdampft und dehnt sich auf ein zigfaches Volumen aus. Da das Wasser nur in eine Richtung ausströmen kann, wird das Boot ein kleines Stück nach vorne gestoßen. Da die Rückstoßröhren unterhalb der Wasseroberfläche enden, kühlt der Dampf augenblicklich ab und kondensiert. Dadurch wird Wasser in die Röhren gesaugt. Weil das Ansaugen -im Gegensatz zum Ausstoß- nicht zielgerichtet ist, fährt das Boot dabei nicht rückwärts. Das System ist am Ende eines Zyklus wieder mit kaltem Wasser gefüllt welches erhitzt und ausgestoßen wird. Durch dieses Hin- und Herschwingen (Fachbegriff „oszillieren“) wird das Boot nach vorne bewegt. Weiterlesen

Fragen und Aufgaben Teil 1

Beim Stöbern in alten Jungscharordnern habe ich ein paar Blätter in „schönster Schreibschrift“ gefunden. Anscheinend habe ich die Fragen für einen Quizabend niedergeschrieben.

Schluß mit der Nostalgie! Auch heute braucht man immer wieder Quizfragen und Aufgaben für Spieleabende wie z.B. fürs „Rudern„.
Und deshalb gibt es ab heute eine neue Kategorie: Fragen und Aufgaben. Und schon geht es los mit Fragen, die sich ein Mitarbeiter-Anfänger vor etwa 23 Jahren ausgedacht hat Weiterlesen

Spiele im Bus

Zeltlager sind ja meistens eine tolle Sache. Wenn nur die Busfahrt nicht so lang wäre. Deshalb gibt es kurz vor der ersten Sommerpause Spiele, mit denen man Busfahrten kurzweiliger machen kann

Ich sehe was, das du nicht siehst

Ein Teilnehmer beginnt indem er sich einen Gegenstand im Bus oder auf der Straße aussucht. Er sagt: „Ich sehe was, das du nicht siehst. Und das ist …“ und die Farbe oder auch eine andere Eigenschaft des Gegenstandes. Weiterlesen

Wasserspiele

Sommer. Drückende Hitze. Keine Lust, sich unnötig zu bewegen. Was soll man da in der Jungschar machen? Wasserspiele. Ich hab hier ein paar zusammen gestellt.

Schwammstaffel

Die Teilnehmer werden in zwei oder mehr Gruppen eingeteilt. Am Startpunkt steht für jede Gruppe ein Eimer mit Wasser bereit. Am Ziel steht dementsprechend ein Leerer. Jede Gruppe bekommt einen Schwamm mit dem sie das Wasser zum Ziel transportieren muss. Der erste Teilnehmer lässt ihn mit Wasser voll saugen und drückt ihn am Ende der Strecke im Eimer aus. Dann läuft er zurück zum Start und gibt dem 2. Teilnehmer den Schwamm. Nach einer vorher definierten Zeit wird der Inhalt aus den Zieleimern mit einem Messbecher verglichen.
Stufe 2: Über dem Zieleimer steht ein Stuhl und die Teilnehmer müssen den Schwamm ausdrücken indem sie sich drauf setzen.
Stufe 3: Lasst die Schwämme ganz weg. Auch Kleidung kann Wasser aufsaugen. Dann solltet ihr die Eimer am Start durch einen kleinen Pool ersetzen.

Quelle: www.pixabay.com
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Reformations-Geocache – Gastbeitrag von Siggi

In der vergangenen Woche hatte ich die Ehre, mehrere Jungschar- und Jugendgruppen beim Reformations-Geocache zu begleiten. Der ist für einige Zeit bei uns in der Gegend aufgebaut. Da er im Aufbau relativ aufwändig ist, und nicht jeder Mitarbeiter beim Klettern sichern kann und darf, konnten sich die Gruppen einen Termin mit einem Mitarbeiter von uns reservieren und auf diese Weise einen (für sie) einfachen Nachmittag bzw Abend bestreiten.

Siggi hat mir erlaubt, die Zusammenfassung hier zu veröffentlichen. Eventuell könnt ihr den Cache selber irgendwo aufbauen.

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Regenmacher

Ein Regenmacher ist laut Wikipedia „eine als Effektinstrument dienende röhrenförmige Gefäßrassel, die ungefähr 25 bis 150 Zentimeter lang ist und rund 4 bis 10 Zentimeter im Durchmesser misst.
Bei den „richtigen“ „Regenmachern nimmt man einen abgestorbenen, verholzten Kaktus und drückt die Stachel nach innen. Eine Hand voll Steine rein, beide Enden verschließen und fertig ist das Instrument

Die Zutaten für einen Regenmacher: Eine Papprolle, Nägel und Reis

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Das Bibel Projekt – externer Link

Die Macher der Seite „Das Bibel Projekt“ produzieren Erklärvideos zu allen möglichen christlichen Themen.

Zitat aus den FAQ:

„Das Bibel Projekt“ will Christen, Gemeinden und christlichen Werken helfen, Gottes große Geschichte besser kennenzulernen und Anderen weiterzugeben. „Das Bibel Projekt“ existiert also nicht einfach für irgendwen, sondern in erster Linie für dich!

Wir glauben außerdem, dass die kurzen Videos besonders für junge Menschen hilfreich sind, um die komplexen Zusammenhänge der biblischen Erzählungen zu verstehen. Die Videos können aber auch in Gottesdiensten, Jungschar- und Teenkreisen, im biblischen Unterricht oder in vielen anderen Kontexten verwendet werden.

Die Videos sind dabei absolut kostenfrei!

 

Fidget Spinner

Gerade breitet sich ein neuer Trend aus (Sommer 2017). Die Fidget Spinner. Kleine Kreisel mit Kugellager in der Mitte, die in Schwung versetzt werden und sich dann – mehr oder weniger kunstvoll – zwischen oder auf den Fingern drehen.

Im Internet gibt es mittlerweile einige Anleitungen um diese Spielzeuge selbst zu basteln. Dabei kommen alle möglichen Materialien zum Einsatz.

Ich hab mich mal an die Werkbank gesetzt und eine einfache Version aus Holz entwickelt, die man mit Teilnehmern leicht basteln kann. Weiterlesen

Siebdruck

Auf vielen Zeltlagern wird von jedem Teilnehmer ein T-Shirt mit dem Motto oder dem Logo der Freizeit bemalt. Oft werden Stempel gebastelt oder Schablonen und das Ergebnis ist nicht so prickelnd.

Vor einigen Jahren bin ich auf Siebdruck gestoßen. Ich dachte immer, eine professionelle Drucktechnik ist unbezahlbar. Aber wenn man selber ein bisschen bastelt und improvisiert, hält sich das finanziell in Grenzen. Mit einem Einsteigerset, (wie immer gilt: kauft wo ihr wollt, ich will mit der Jungscharwerkstatt kein Geld verdienen) das ich für rund 100 Euro  gekauft habe, konnte ich einen schon bespannten Siebdruckrahmen  mit der lichtempfindlichen Emulsion beschichten, mit einem Baustrahler im abgedunkelten Bad belichten und mit Hilfe der Siebklammern einen ersten, einfachen Siebdrucktisch basteln. Und letztendlich mit der mitgelieferten Farbe und der Rakel die ersten T-Shirts bedrucken.

Der zweite Drucktisch hat gefederte Scharniere
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Schatzkarten präparieren

Für manche Programmpunkte benötigt man eine Karte. Um sie stilecht aussehen zu lassen, habe ich im Laufe der Zeit einige Tricks entwickelt, die ich hier weitergeben möchte…

Schritt 1: Die Straßen und Gebäude einzeichnen

Einen genauen Verlauf der Straßen und der Gebäude bekommt ihr bei Google oder OpenStreetMaps. Einfach ausdrucken sieht nicht wirklich „alt“ aus. Also müsst ihr die Konturen auf eure Schatzkarte durchpausen. Einfach das weiße Blatt auf euren Ausdruck legen und die Linien mit einem wasserfesten Stift (oder die „realistische“ Methode: wasserfester Tusche) genau nachziehen. Ihr könnt auch zuerst mit einem Bleistift arbeiten, dann sind Korrekturen leichter möglich.  Ich empfehle Euch die Karte in diesem Zustand einzuscannen, mit Hilfe eines Laserdruckers könnt ihr sie dann öfter benutzen.

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