Freundschaftsbänder

In den 80er und frühen 90er Jahren waren selbstgeknüpfte Freundschaftsbänder total in. Und immer wieder kommt dieser Trend in kleinem Ausmaß zurück. Damit ihr auch welche knüpfen könnt werde ich die Grundtechnik erklären und einige Links zu schwierigeren Bändern setzen.

Grundsätzlich benötigt ihr Stickgarn in verschiedenen Farben. Je mehr Fäden ihr benutzt, desto breiter wird das Band. Ihr müsst dann aber auch mehr Knoten machen.

Beginnt euer erstes Band mit 6 -8 Fäden mit je 80 bis 110 cm Länge. Je dicker euer Handgelenk ist, desto länger die Fäden. Im Zweifelsfall lieber etwas länger. Zu lange Fäden abschneiden ist einfacher als zu Kurze verlängern.

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Der heiße Draht – ein Geduldspiel

Der heiße Draht ist eine kleine Elektro-Bastelei, die man gut mit Jungscharlern bauen kann. Ziel ist es, einen gebogenen Draht mit einem Drahtring vom Anfang bis zum Ende zu verfolgen. Wenn der Ring den Draht berührt, gibt der Piezo-Summer einen Ton von sich und man hat verloren.

Ich habe beim Bauen komplett auf Löten verzichtet und die Einzelteile aus Zeitgründen mit Heißkleber befestigt. Wenn ihr den Teilnehmern den Umgang mit Heißkleber nicht zutraut (dieser ist wie gesagt heiß), könnt ihr auch normalen Kleber nehmen oder die Bauteile mit Schrauben befestigen. Weiterlesen

Papierfliegerwettbewerb

Für diesen Programmpunkt braucht ihr nur ein paar Blatt Papier.

Die Teilnehmer sollen sich mit selbstgebastelten Papierfliegern in verschiedenen Disziplinen messen. Entweder darf er nur einen Allroundflieger für alle Runden bauen, oder für jede Runde einen Spezialisten.

Ein einfacher Standardflieger von besserbasteln.de

Auf Papierfliegerei.de findet ihr einige aufwändigere Faltanleitungen

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Steckbriefe

Steckbriefe sind eine zweiteilige Mischung zwischen Basteln einer Andacht. Sie eignen sich auch als Kennenlernspiel.

In der ersten Woche verteilt ihr Fragebögen: echter Name, Spitzname, Geburtsdatum, Körper- und Schuhgröße, Hobbys, Haar-, Augen- und Zungenfarbe Lieblingsfilm, Lieblingszahl, Lieblingsmitarbeiter, Lieblingslehrer, Lieblingsfach, Lieblingsessen, Lieblingsjungscharspiel, Lieblingskleidungsstück, und so weiter. Es muss nicht alles ganz ernst genommen werden. Auf diese Art und Weise wird jeder einzelne Teilnehmer genau beschrieben. Im nächsten Schritt werden von allen Teilnehmern Verbrecherfotos gemacht. Mit einem Pappschild mit einer individuellen Nummer einmal von vorne und einmal von der Seite. Entweder druckt ihr die Fotos gleich aus, oder ihr macht in der nächsten Stunde weiter.

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Zimmerbumerang

Ein Bumerang ist: Wenn man es wegwirft und es kommt nicht zurück, dann war es keiner.

Diesen 4-Flügler-Bumerang habe ich aus 3mm Balsaholz aus dem Baumarkt gebastelt. Dank der geringen Masse fliegt er einen schönen Kreis von 3 bis 4 Metern und sollte daher in einem größeren Zimmer exakt zurückkommen.

Ich habe im nächstbesten Baumarkt einen Streifen (100 x 10 x 0,3 cm) Balsaholz gekauft. Dieses Material lässt sich mit einem scharfen Messer gut schneiden und mit grobem Schmirgelpapier schnell in Form bringen.

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Zwei-Ringe-Geduldspiel

Bring die beiden Ringe auf die gleiche Schlaufe. Klingt einfach, ist es auch. Aber nur wenn man den Trick raus hat…

Ihr benötigt

  • Holzleisten ca 30 mal 15 mm
  • Schnur z.B. Maurerschnur aus dem Baumarkt. Meine ist 3mm stark
  • Unterlegscheiben oder sonstige Ringe oder große Perlen
  • Als Werkzeug einen Akkuschrauber mit 3mm und 10mm Bohrer
  • eine Säge
  • Schleifpapier oder Feile
  • Holzleim
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PutPut-Boot

Das PutPut- oder Knatterboot ist ein Modelldampfboot mit Wasserimpulsantrieb. Keine Angst, das ist nicht so kompliziert wie es klingt. Dieser Dampfantrieb benötigt keine beweglichen Teile die zusammengebaut werden müssen. Und in der Version, die ich heute vorstellen möchte muss weder gelötet werden, noch braucht ihr irgendwelches Spezialwerkzeug. Als Energiequelle dient ein gewöhnliches Teelicht.

Hinten das selbstgebaute Boot aus einem Tetrapack mit Spirale, vorne die gekaufte Version mit Kessel

Die Wirkungsweise eines Wasserimpulsantriebs ist relativ einfach zu erklären. In einem geschlossenen System, wird das Wasser erhitzt. Es verdampft und dehnt sich auf ein zigfaches Volumen aus. Da das Wasser nur in eine Richtung ausströmen kann, wird das Boot ein kleines Stück nach vorne gestoßen. Da die Rückstoßröhren unterhalb der Wasseroberfläche enden, kühlt der Dampf augenblicklich ab und kondensiert. Dadurch wird Wasser in die Röhren gesaugt. Weil das Ansaugen -im Gegensatz zum Ausstoß- nicht zielgerichtet ist, fährt das Boot dabei nicht rückwärts. Das System ist am Ende eines Zyklus wieder mit kaltem Wasser gefüllt welches erhitzt und ausgestoßen wird. Durch dieses Hin- und Herschwingen (Fachbegriff „oszillieren“) wird das Boot nach vorne bewegt. Weiterlesen

Regenmacher

Ein Regenmacher ist laut Wikipedia „eine als Effektinstrument dienende röhrenförmige Gefäßrassel, die ungefähr 25 bis 150 Zentimeter lang ist und rund 4 bis 10 Zentimeter im Durchmesser misst.
Bei den „richtigen“ „Regenmachern nimmt man einen abgestorbenen, verholzten Kaktus und drückt die Stachel nach innen. Eine Hand voll Steine rein, beide Enden verschließen und fertig ist das Instrument

Die Zutaten für einen Regenmacher: Eine Papprolle, Nägel und Reis

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Fidget Spinner

Gerade breitet sich ein neuer Trend aus (Sommer 2017). Die Fidget Spinner. Kleine Kreisel mit Kugellager in der Mitte, die in Schwung versetzt werden und sich dann – mehr oder weniger kunstvoll – zwischen oder auf den Fingern drehen.

Im Internet gibt es mittlerweile einige Anleitungen um diese Spielzeuge selbst zu basteln. Dabei kommen alle möglichen Materialien zum Einsatz.

Ich hab mich mal an die Werkbank gesetzt und eine einfache Version aus Holz entwickelt, die man mit Teilnehmern leicht basteln kann. Weiterlesen

Siebdruck

Auf vielen Zeltlagern wird von jedem Teilnehmer ein T-Shirt mit dem Motto oder dem Logo der Freizeit bemalt. Oft werden Stempel gebastelt oder Schablonen und das Ergebnis ist nicht so prickelnd.

Vor einigen Jahren bin ich auf Siebdruck gestoßen. Ich dachte immer, eine professionelle Drucktechnik ist unbezahlbar. Aber wenn man selber ein bisschen bastelt und improvisiert, hält sich das finanziell in Grenzen. Mit einem Einsteigerset, (wie immer gilt: kauft wo ihr wollt, ich will mit der Jungscharwerkstatt kein Geld verdienen) das ich für rund 100 Euro  gekauft habe, konnte ich einen schon bespannten Siebdruckrahmen  mit der lichtempfindlichen Emulsion beschichten, mit einem Baustrahler im abgedunkelten Bad belichten und mit Hilfe der Siebklammern einen ersten, einfachen Siebdrucktisch basteln. Und letztendlich mit der mitgelieferten Farbe und der Rakel die ersten T-Shirts bedrucken.

Der zweite Drucktisch hat gefederte Scharniere
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Schatzkarten präparieren

Für manche Programmpunkte benötigt man eine Karte. Um sie stilecht aussehen zu lassen, habe ich im Laufe der Zeit einige Tricks entwickelt, die ich hier weitergeben möchte…

Schritt 1: Die Straßen und Gebäude einzeichnen

Einen genauen Verlauf der Straßen und der Gebäude bekommt ihr bei Google oder OpenStreetMaps. Einfach ausdrucken sieht nicht wirklich „alt“ aus. Also müsst ihr die Konturen auf eure Schatzkarte durchpausen. Einfach das weiße Blatt auf euren Ausdruck legen und die Linien mit einem wasserfesten Stift (oder die „realistische“ Methode: wasserfester Tusche) genau nachziehen. Ihr könnt auch zuerst mit einem Bleistift arbeiten, dann sind Korrekturen leichter möglich.  Ich empfehle Euch die Karte in diesem Zustand einzuscannen, mit Hilfe eines Laserdruckers könnt ihr sie dann öfter benutzen.

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Mühlesack – Brettspiel zum Mitnehmen

Mühlesack

Der Mühlesack ist ein relativ einfach zu bastelndes, tragbares Mühle- bzw Damespiel. Je nachdem was man drauf malt. Das „Brett“ ist aus Stoff bzw (Fenster-) Leder und wird nach dem Spiel dank einer Zugschnur zum Aufbewahrungsbeutel für die Spielsteine.

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